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Topix, Nikkei & Co

Fernost-Börsen finden wegen Handelsstreit keine Richtung

Der Handelsstreit lastet weiter auf den asiatischen Börsen. Insbesondere in China halten sich die Investoren zurück.

Handelsblatt.com vom 07.08.2018 04:54:50 Uhr

Der Handelsstreit zwischen China und den USA lässt die Anleger an Asiens Börsen vorsichtig agieren. Die Furcht vor Belastungen für die weltweite Konjunktur dämpfe den Enthusiasmus von Investoren über gute Firmenbilanzen, schrieb Chef-Marktstratege Michael McCarthy von CMC Markets in einem Kommentar. Insofern hätten sich die guten Vorgaben von der Wall Street nicht vollständig durchgesetzt.

Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans legte 0,2 Prozent zu. Insbesondere in China zeigten sich Anleger unsicher. Die Börse in Shanghai stieg zunächst um 0,6 Prozent, lag zuletzt aber 0,15 Prozent im Minus. In Japan notierte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,2 Prozent im Plus bei 22.563 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 0,1 Prozent auf 1735 Zähler.

Von dem Handelsstreit profitiert jedoch die US-Währung. Einige Analysten gehen davon aus, dass die US-Wirtschaft besser mit Protektionismus umgehen kann als Schwellenländer und zudem die eingeführten Zöllen das Handelsdefizit schmälern könnte.

Den Euro belasteten Aussagen des stellvertretenden italienischen Ministerpräsidenten Luigi Di Maio, demzufolge Sparen in Italien keine Priorität habe. Die europäische Gemeinschaftswährung war für 1,1561 Dollar zu haben. Zur japanischen Währung kostete ein Dollar 111,30 Yen. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9959 Franken je Dollar und 1,1517 Franken je Euro gehandelt.

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